Hinweise zu unseren Ferienlagern 2016

 

Wie können Sie buchen?

Wenn Sie einen Ferienlagerplatz buchen wollen, nutzen Sie unsere Buchungsmaske am unteren Seitenrand oder den Link “Anmeldung” oder rufen Sie uns bitte an, faxen Sie oder schreiben Sie an uns! Wir benötigen dafür mindestens folgende Angaben: Name und Vorname des Kindes, Anschrift, Geburtsdatum, gewünschtes Ferienlager mit Buchungscode, Ihre Telefonnummer dienstlich und privat. Wenn Sie vom Reiseveranstalter innerhalb von 8 Tagen eine
Auftrags- / Buchungsbestätigung erhalten, entsteht ein § 631 BGB entsprechender gültiger Reisevertrag. Eine Vertragskündigung entsteht nicht durch Nichtzurücksenden des Teilnehmerbogens, sondern nur durch fristgerechte und nachweisliche Kündigung.

 

Was ist im Reisepreis enthalten und wann ist der Reisepreis zu entrichten?

Bei von Störtebeker-Reisen veranstalteten Ferienreisen sind die Übernachtungen, Vollpension, das ausgeschriebene Programm und Betreuung durch geschultes Personal im Reisepreis enthalten. Bei allen Auslandsferienlagern finden Sie die Leistungsbeschreibung bei der Ausschreibung der Reise. Nach Erhalt der Buchungsbestätigung ist eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises zu entrichten. Der Rest wird 4 Wochen vor Reiseantritt fällig.
 

Wie erfolgt die An- und Abreise?

Die An- und Abreise erfolgt meist mit staatlich konzessionierten Bussen, sonst mit der Bahn. Der Abfahrtsort ist gleichzeitig der Ort der Rückkehr. Mindestteilnehmer je Abfahrt : 8. Wird nur zur An- oder Abreise der Bus genutzt, wird die gesamte Abfahrtszuschlag fällig.

Bei Aufenthalten, die kürzer als 10 Tage sind, bitte beachten:
Für Kinder, die noch nicht im Ferienlager waren, sind unsere kurzen Durchgänge ideale Möglichkeit, um mal probeweise Ferienlagerluft zu schnuppern. Vielleicht werdet ihr Stammgäste. Unser Programm ist jedoch so konzipiert, dass 10 Tage benötigt werden. Die Teilnehmer der kürzeren Durchgänge können daher jeweils nur an den Programmpunkten teilnehmen, die zum Zeitpunkt ihres Aufenthaltes für die 10-tägigen Durchgänge angeboten werden. Damit entfallen einzelne Programmpunkte in Abhängigkeit von der Länge der Teilnahme am Ferienlager.
 

HEIMWEH-GELD-ZURÜCK-GARANTIE

(bis 11 Jahre) Muss Ihr Kind wegen Heimwehs vorzeitig aus dem Ferienlager abreisen, erhalten Sie den gezahlten Reisepreis abzüglich erbrachter Leistungen zurück. Gilt nur bei vorheriger Abstimmung mit der Lagerleitung und in Verbindung mit einer gebuchten Reiserücktritts-
kostenschutzpauschale, da sie Teil dieses Angebotes ist. Dieses Angebot gilt nur für folgende Ferienlager:
Tal der Mühlen, Thüringer Toskana, Warnemünde & Rostock, Bad Doberan, Sonneninsel Usedom und Berlin, aber nicht für Graal-Müritz.
 

Garantierte Unterbringung Ihres Kindes mit einem Freund / einer Freundin in einem Zimmer

Wir sind immer bemüht, unsere Teilnehmer nach ihren eigenen Wünschen bzw. den Wünschen ihrer Eltern unterzubringen. Eine freie Wahl der Unterbringung ist jedoch nur bei den ersten Buchungen problemlos möglich. Häufig haben später buchende Kunden spezielle Unterbringungswünsche, die nur mit permanenten Umstruktuierung des Belegungsplanes umsetzbar sind. Dies erfordert von uns einen erhöhten Mehraufwand. Wir für diesen müssen wir einen Zuschlag von 10 € je Person erheben. Dadurch ist eine wunschgemäße Belegung nicht nur für Frühbucher möglich. Gern können Sie auch ohne Buchung der garantierten Unterbringung ihren Belegungswunsch äußern. Die Realisierung ist aber nur gesichert, wenn die “Garantierten Unterbringung” gebucht wird.

 

Welche Altersgruppen können mitfahren?

Wie erfolgt die Betreuung? Bei jedem Ferienlager erfolgen Altersangaben, aus denen Sie ersehen können, für welche Altersklasse das Ferienlager geeignet ist. Nach Absprache können auch jüngere und ältere Kinder aufgenommen werden. Im Ferienlager erfolgt eine ständige Betreuung, die sich am Alter der Kinder, ihrem Entwicklungsstand und an den gesetzlichen Normativen orientiert. Die Betreuung erfolgt altersdifferenziert und ist an den Interessen der Kinder und Jugendlichen orientiert. Alle Gruppenleiter sind durch Schulung auf Ihre Aufgabe vorbereitet. Das Leitungspersonal unserer Einrichtungen besteht aus erfahrenen Pädagogen. Als Betreuer arbeiten zumeist Studenten, die zum Teil Praktika absolvieren, Abiturienten, die einen pädagogischen Beruf ergreifen wollen und ehrenamtliche Kräfte, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben.
 

Programmänderungen bzw. wetterbedingte Programmänderung

Bei längeren Schönwetterperioden / Schlechtwetterperioden können wetterabhängige Angebote ersatzlos entfallen. So sind Lagerfeuer bei entsprechender Brandschutzstufe bzw. bei Regenwetter oder nassem Holz nicht durchführbar, Grillabende sind bei Regen nicht durchführbar. Nachtwanderungen / Nachtexpeditionen
sind bei Regen, aber auch nach Regenfällen häufig nicht durchführbar (Rutschgefahr, Pfützen).
Die jugendlichen Teilnehmer haben Mitsprache bei der Programmgestaltung. Es können daher Programme mehrheitlich abwählt bzw. ersetzt werden. Dies begründet keinen Reisemangel.
 

Hinweise für Selbstbringer / Selbstholer:

Da unser Betreuungspersonal die Busse begleitet, können Selbstbringer ihre Kinder erst nach Ankunft der Busse und der Gruppen- und Zimmereinteilung für die Buskinder ins Ferienlager bringen. Das wird bei den Thüringer Ferienlagern ca. 13.00 - 14.00 Uhr sein, bei den Berliner Ferienlagern ca. 16.00 Uhr und an der Ostsee ab 18.00 Uhr, da erst dann alle Busse angekommen sind und die Unterbringung der mit Bus angereisten Teilnehmer erfolgt ist. Eine gleichzeitige Abfertigung von Busanreisen und Selbstbringern ist leider nicht möglich, (Vorhandenen Parkplätze werden zum Parken und Wenden der Busse benötigt / Gesprächsbedarf der selbstbringenden Eltern kann während der Busanreisen nicht befriedigt werden). Bei der Abreise müssen Selbstbringer ihre Kinder vor der Abfahrt der Busse abholen, das heißt bis ca. 07.00 - 07.30 Uhr an der Ostsee, bis ca. 10.00 Uhr in Berlin und ca. 09.00-10.00 Uhr in Thüringen. Diese Zeiten können sich aus organisatorischen Gründen noch verändern. Die genauen Zeiten der An- und Abreise erhalten Sie mit den Reiseunterlagen! Wird nur eine Strecke (Anreise oder Abreise) mit dem Bus gebucht, so ist trotzdem der komplette Abfahrtszuschlag zu zahlen.
 

Gepäckbeförderung:

Generell gilt: Nur so viel mitnehmen, wie ihr Kind allein tragen kann. Unsere Busse fahren zwar bis zur Unterkunft, aber kurze Strecken musst das Gepäck selbst getragen werden. Einzigste Ausnahme: Unsere Allerkleinsten; da helfen die Betreuer. Da der Stauraum und die zulässige Achslast in den Bussen begrenzt sind, können nur zwei Gepäckstücke pro Person befördert werden. Analog der Bestimmungen bei Flugreisen heißt das, ein Koffer mit maximal 20 kg Gewicht und 1 Stück Handgepäck mit maximal 5 kg. Die Mitnahme von Übergepäck ist nicht möglich. Hartschalenkoffer und Rucksäcke mit Tragegestell sind von der Beförderung ausgeschlossen. Warum muß dies so kleinlich geregelt werden ? Der Gesetzgeber hat zum Schutz der Sicherheit von Busreisenden europaweit gültige Reglungen zur Achslastbegrenzung erlassen. Werden bei Kontrollen durch die Polizei unzulässig hohe Achslasten festgestellt, wird der Bus stillgelegt und darf erst nach Teilentladung die Fahrt fortsetzen. Dies führt zu mehrstündigen Verspätungen für ihrer Kinder und zu zusätzlichen Kosten, die auf die Verursacher umgelegt werden. Außerdem müssen wir feststellen, daß bei Jugendreisen häufig die standardisierten Gepäckfächer der Busse nicht ausreichen, obwohl für jeden Sitzplatz ein normierter Stauraum vorhanden ist. Dies kann ebenfalls zur Stilllegung des Busses führen. Wenn Sie sich unsicher sind, was alles in einen Koffer für ein Ferienlagerkind gehört so finden Sie einige Tips in unseren FAQ´s
 

Routenführung

Dresden zur Ostsee und nach Templin = A 4, Hermsdorfer Kreuz, A 9, A 115, A 24 bzw. A 11/20
Erfurt-Ostsee = A 4, A 9, A 115, A 24 bzw. A 11/20
Ruhrgebiet – Ostsee / Thüringen : Köln-Wuppertal–Dortmund, A 2 Hannover - Michendorf
 

Abfahrten/Ankünfte

Halle= Abfahrt und Ankunftspunkt ist stets der Saalepark Günthersdorf an der A 9 (Nova-Eventis-Park).
Leipzig = Abfahrt und Ankunftspunkt ist meist die Autobahnabfahrt Leipzig-West an der Autobahn A 9 (Nova-Eventis-Park, Parkplatz gegenüber IKEA-Kaufhaus).

Mindestteilnehmer je Programm und Zusatzprogramm: 35
Mindestteilnehmer je Abfahrtsort: 8
Irrtum und Änderungen für die Hinweise vorbehalten!
Vertragsbedingungen / AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
für Ferienlager / Ferienfreizeiten
 

Vertragsbedingungen / AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

 

Vertragsbedingungen / AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

01. Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluß eines Reisevertrages an. Grundlage dieses Angebotes sind die Reiseausschreibungen und die ergänzenden Informationen des Veranstalters. Die Anmeldung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Fax oder auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) vorgenommen werden. Bei Internetbuchungen bestätigt der Reiseveranstalter den Eingang der Buchung auf elektronischem Weg. Der Reiseveranstalter versendet innerhalb einer Frist von spätesten 8 Tagen eine Buchungsbestätigung. Mit dieser Auftragsbestätigung kommt ein verbindlicher gültiger Reisevertrag zustande. Ist der Teilnehmer zum Zeitpunkt des Ferienlagers nicht volljährig, so wird er durch die Sorgeberechtigten vertreten. Die Sorgeberechtigten erkennen die Teilnahmebedingungen an.

02. Mit Erhalt der Buchungsbestätigung müssen Sie 20 % vom Gesamtpreis anzahlen. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Restzahlung leisten Sie bitte spätestens vier Wochen vor Reisebeginn oder wie im Einzelfall vereinbart. Bei kurzfristigen Buchungen (= ab 14 Tage vor Reisebeginn) wird nur die Barzahlung des Reisepreises akzeptiert. Die Reiseunterlagen werden bis 14 Tage vor Reisebeginn erstellt. Sie werden dann, Zahlungseingang vorausgesetzt, unverzüglich versandt. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 06. zu belasten.

03. Der Sorgeberechtigte erteilt mit seiner Unterschrift auf dem Anmeldebogen die Genehmigung, dass der Teilnehmer am ausgeschriebenen Programm teilnehmen darf und dass die ausgeschriebenen Aktivitäten und Sportgeräte genutzt werden können. Der Kunde bestätigt, daß der Teilnehmer gesund ist und an den ausgeschriebenen Aktivitäten während der Reise teilnehmen kann bzw. nur an den auf der Anmeldung anzugebenden Erkrankungen leidet. Der Kunde gibt das Einverständnis, dass erforderliche, vom Arzt dringend erachtete medizinische Maßnahmen einschließlich dringend erforderlicher Operationen veranlasst werden, wenn das Einverständnis eines Sorgeberechtigten aufgrund besonderer Umstände nicht mehr rechtzeitig eingeholt werden kann. Sollten sich kurzfristige Veränderungen am Gesundheitszustand einstellen, muß der Veranstalter darüber unverzüglich informiert werden. Sie verpflichten sich, den Veranstalter in Kenntnis zu setzen, wenn das Kind eine ansteckende Krankheit hat, Krankheitserreger im Körper trägt oder ausscheidet, ohne selbst erkrankt zu sein oder wenn ein Familienmitglied an einer ansteckenden Krankheit leidet oder wenn ein entsprechender Verdacht besteht. Sie gestatten, daß Ihr Kind in Ausnahmefällen (z.B. Arztbesuch) im Fahrzeug eines Betreuers oder einer anderen beauftragten Person oder einem anderen privaten Fahrzeug,   z.B. der Heimeltern, auf eigene Gefahr mitfahren darf und verzichten, außer im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, gegenüber Fahrer und Halter des Kraftfahrzeuges auf Ersatz aller etwaigen Schäden, soweit diese nicht durch eine Versicherung auszugleichen sind. Ist neben dem Fahrer oder Halter des Kfz. ein Dritter schadenersatzpflichtig, so beschränkt der Mitfahrer seine Schadenersatzforderung gegen den Dritten auf den Teilbetrag, der dem Maß der Mithaftung des Dritten entspricht. Sie können der Mitnahme in privaten PKW widersprechen. In diesem Fall bzw. bei fehlender Möglichkeit zum Transport in einem geeigneten PKW erfolgt die Beförderung auf ihre Kosten mit einem Taxi.

04. Der Reiseveranstalter übernimmt die Aufsichtspflicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Aufsicht wird von den verantwortlichen Mitarbeitern in dem Umfang wahrgenommen, der zumutbar ist. Dies gilt insbesondere zu Zeiten der Nachtruhe oder während anderer, unaufschiebbarer Verrichtungen. Die sorgfältige Wahrnehmung der Aufsichtspflicht ist nicht mit einer lückenlosen Überwachung jedes Kindes zu jeder Zeit gleichzusetzen.  Den Weisungen der aufsichtsführenden Personen hat jeder Teilnehmer am Ferienlager nachzukommen. Ein schuldhaftes Verhalten Ihres Kindes kann eine Haftung des Reiseveranstalters ausschließen. Für die mutwillige bzw. fahrlässige Zerstörung von Mobiliar, Fahrzeugen oder Ausrüstungen werden die Teilnehmer bzw. ihre sorgeberechtigten Vertreter zum Schadenersatz herangezogen. Fahrlässige Beschädigungen können, soweit vorhanden, über die Haftpflichtversicherung des Teilnehmers reguliert werden. Dem Kind kann altersentsprechend im beschränkten Umfang und unter Bekanntgabe notwendiger Verhaltensweisen freie Zeit gewährt werden, in der es sich in Gruppen von mindestens 2-3 Personen aufhält und nicht unter Aufsicht ist. Sie gestatten, daß das Kind bei kleineren Verletzungen von den Betreuern versorgt werden darf.
05. Die Teilnahme am Ferienlager setzt ein gewisses Maß an Selbständigkeit, Steuerungsfähigkeit und Mitwirkung des Kindes (z.B. im Bereich der Körperpflege, Bekleidung und Verpflegung) voraus und erfordert Teamfähigkeit, da die Voraussetzungen für Einzelbetreuung bzw. für permanente sonderpädagogische Betreuung bzw. Förderung fehlen. Eine weitere Betreuung ist beim Fehlen dieser Voraussetzungen nicht möglich. Die Teilnehmer müssen in angemessener Zeit auf eigene Kosten abgeholt werden. Zusätzlicher Betreuungsmehraufwand muß durch den Kunden ersetzt werden. Die sorgfältige Wahrnehmung der Aufsichtspflicht ist nicht mit einer lückenlosen Überwachung jedes Kindes zu jeder Zeit gleichzusetzen. Verluste durch Vergessen und Verlieren von Reisebedarfsgegenständen sind daher nicht auszuschließen. Um eine Zuordnung von verlorenen und vergessenen Gegenständen zu erleichtern, sollte das gesamte Reisegepäck einschließlich Kleidung mit dem Namen des Kindes versehen sein. Für Geld- und Wertsachen oder Gegenstände, die nicht zum unmittelbaren Reisebedarf gehören (z.B. Handys, Unterhaltungselektronik, elektronische Spiele, Schmuck…) erfolgt keine Haftung. Geld ist stets am Körper mitzuführen (Brustbeutel). Verbleibt Geld in den Unterkünften, besteht kein Versicherungsschutz. Der Reiseveranstalter haftet nur dann für den Verlust oder die Beschädigung von Kleidung und Reisegepäck, wenn durch das Betreuungspersonal nachweislich Rechtspflichten verletzt wurden oder ein Einbruch vorliegt. Bustransporte erfolgen ausschließlich mit konzessionierten Betrieben. Um die Überschreitung der Lenk- und Ruhezeiten der Busfahrer zu vermeiden bzw. zur Optimierung der An- und Abreise (Vermeidung zu vieler Haltepunkte) können von uns abgesicherte Umstiege notwendig sein. Die Vorgaben zur Gepäckbeförderung (Allgemeine Hinweise bzw. FAQ) sind verbindlicher Bestandteil des Reisevertrages. Der Kunde hat die Angaben des Ferienpasses (zeitnah nach Zugang) zu prüfen und Fehler anzuzeigen. Bei Verletzung dieser Mitwirkungspflicht erlischt der Anspruch auf Schadensersatz.

06. Der Kunde kann zu jeder Zeit vor Beginn der Reise vom Vertrag zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Tritt der Teilnehmer ohne vorherige Rücktrittserklärung die Reise nicht an, so gilt dies als am Abreisetag erklärter Rücktritt vom Vertrag. Tritt der Kunde zurück, kann der Veranstalter eine angemessene Entschädigung verlangen. Die Rücktrittsgebühren gliedern sich wie folgt auf: Bis zum 60. Tag vor Ferienlagerbeginn 10% des Reisepreises, mindestens aber 20 €.  Von 59 bis 30 Tage vor Fahrtbeginn 20 % des Reisepreises, von 29 bis 08 Tage vor Fahrtbeginn 40 % des Reisepreises, ab 07 Tage vor Reisebeginn 80 % des Reisepreises. Die Berechnung der Pauschalsätze berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich anderweitige Verwendung der Reiseleistungen. Der Kunde hat nach § 309, Ziff. 5 BGB die Möglichkeit, den Nachweis zu führen, dass ein Schaden entweder gar nicht oder in geringerer Höhe entstanden ist. Wir empfehlen die Buchung unserer Reiserücktrittskostenschutz-pauschale (nachfolgend RKP genannt). Die RKP ist bis spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluß buchbar. Wurde die RKP gebucht, räumen wir Ihnen im Falle einer Erkrankung des Kindes, bei plötzlichem Kur- oder Lehrantritt, plötzlich anberaumter Krankenhausaufnahme, plötzlicher Arbeitslosigkeit oder plötzlichem Tod naher Angehöriger unter Selbstbehalt von 25 € das Recht ein, die Reise bis zum Reisebeginn kostenlos zu stornieren. Die Heimweh-Geld-zurück Garantie gilt bis zum Alter von 11 Jahren und beinhaltet die Rückzahlung nicht genutzter Leistungen des Ferienlageraufenthaltes. Der Stornierungsgrund ist durch Vorlage geeigneter Dokumente (z.B. Original-Krankenschein) innerhalb von 8 Tagen nachzuweisen. Bei nicht fristgerechtem Nachweis entfallen sämtliche Ansprüche aus der RKP.
07. Eine Umbuchung auf ein anderes, in der Ausschreibung aufgeführtes Reiseziel, auf einen anderen Termin oder auf einen anderen Abfahrtsort bzw. Selbstanreise und/oder Selbstabreise ist, freie Kapazität vorausgesetzt, bis 30 Tage vor Reisebeginn möglich. Für eine Umbuchung werden 25 € in Rechnung gestellt. Eine bereits gezahlte Anzahlung verfällt nicht. Entsteht aus anderen Gründen zusätzlicher Aufwand, der vom Veranstalter nicht verursacht bzw. zu verantworten ist (z.B. Mahnungen aufgrund von Versäumnissen des Kunden), so ist vom Kunden eine angemessene Aufwands-entschädigung zu zahlen. Diese beträgt z.B. bei Rückerstattungen aufgrund falsch geleisteter oder überhöhter Zahlungen durch Fahrlässigkeit oder Irrtum des Kunden bzw. bei Überweisung der Kosten der Zusatzprogramme entgegen der Festlegungen des Reisveranstalters pauschal 10 €.

08. Den Reisenden einer Pauschalreise treffen gemäß § 242 BGB Verpflichtungen, sich um die ordnungsgemäße Abwicklung der Reise zu kümmern. So muß er z.B. nach seinen Reisepapieren nachfragen, wenn er diese nicht rechtzeitig erhält und rechtzeitig zur Abreise bzw. Ankunft erscheinen. Werden Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Er kann Abhilfe in der Weise schaffen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht wird, sofern dies für den Kunden zumutbar ist und der Reisemangel nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurde bzw. die Abhilfe keine unzulässige Vertragsänderung darstellt.
Im Falle des Auftretens von Leistungsstörungen und Mängeln ist der Reisende bzw. der Kunde verpflichtet, entsprechend § 254 BGB zur Schadensminderung beizutragen bzw. Schäden zu vermeiden, den Mangel zunächst unverzüglich und nachweislich gegenüber der örtlichen Reiseleitung zu rügen, um Gelegenheit zur sofortigen Abhilfe zu geben. Mängelrügen gegenüber den Gruppenbetreuern, Animateuren, Reinigungs- und Küchenkräften oder sonstigen Personen, die zur Entgegennahme von Leistungsrügen nicht berechtigt sind, sind unwirksam. Gleiches trifft für verbindliche Absprachen bzw. Auskünfte zu. Sie sind nur mit bzw. durch den Veranstalter möglich. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein. Je nach Art des Mangels gelten Stunden- bzw. 1-2 Tages-Fristen. Wird durch die Lagerleitung/Reiseleitung nicht unverzüglich Abhilfe geschaffen, hat der Kunde den Mangel unverzüglich dem Veranstalter anzuzeigen. Eine Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden wegen eines Reisemangels, der die Reise erheblich beeinträchtigt, ist nur dann zulässig, wenn der Veranstalter keine zumutbare Abhilfe leistet, nachdem der Kunde dem Veranstalter eine angemessene Frist gesetzt hat. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird. Die Kündigungserklärung muss in jedem Falle direkt gegenüber dem Reiseveranstalter abgegeben werden. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber dem Reiseveranstalter erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, bzw. Ansprüche auf Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, verjähren in zwei Jahren. Alle übrigen Ansprüche nach §§ 651 c bis f BGB verjähren in einem Jahr.

09. Der Veranstalter erwartet, dass die Teilnehmer die Grundregeln des Zusammenlebens in einer Gemeinschaft, die Haus- und Ferienlagerordnung respektieren und Sitten und Gebräuche eines Gastlandes beachten. Sollte ein Teilnehmer grob dagegen verstoßen (besonders durch verbale oder physische Gewaltausübung, fehlende Teamfähigkeit, Mobbing, Propagierung extremistischer Weltanschauungen, Alkohol- oder Drogenkonsum, rassistische oder chauvinistische Reden und Handlungen) oder wiederholt das Gemeinschaftsleben schwerwiegend stören, gibt der Teilnehmer dem Veranstalter die Möglichkeit, ihn ohne Erstattung des vollen oder anteilmäßigen Reisepreises von der weiteren Reise auszuschließen. Entstehende Kosten gehen zu Lasten des Teilnehmers. Das gleiche gilt auch, wenn der Teilnehmer das Miteinander in der Gruppe unzumutbar beeinträchtigt. Ausgeschlossen werden können auch Teilnehmer, bei denen Krankheiten oder Gesundheitsstörungen auftreten (z.B. Bettnässen, Einkoten, Kopfläuse, Behinderungen…), die dem Veranstalter bei der Anmeldung verschwiegen wurden. Ausgeschlossene Teilnehmer müssen, falls sie nicht volljährig sind, von den Sorgeberechtigten im Ferienlager abgeholt werden. Falls dies nicht möglich ist, werden den Erziehungsberechtigten alle anfallenden Kosten für den Rücktransport in Rechnung gestellt. Sie haben sicherzustellen, dass bei Ihrer Abwesenheit eine von Ihnen beauftragte und bevollmächtigte Person die Betreuung des Kindes für diese Zeit aufnimmt. Dieser beauftragten Person muss ebenfalls das Recht eingeräumt werden, zu entscheiden, auf welche Weise das Kind vom Freizeitort nach Hause befördert wird.

10. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von einem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderung den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigt. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, sowie die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
Der Veranstalter ist berechtigt, Änderungen des Zustiegs- / Abfahrtsortes vorzunehmen bzw. Zustiegs- / Abfahrtsorte nicht anzufahren, wenn je Abfahrtsort und Ferienlager nicht mindestens 8 Personen angemeldet werden. Gegen Staus, Wetterunbilden, Umleitungen und andere Verkehrshemmnisse sind die von uns gebundenen Busbetriebe machtlos (Höhere Gewalt). Aus hieraus resultierenden Verzögerungen entstehen keine Ansprüche auf Minderung des Reisepreises.


11. Mindestteilnehmerzahl ist 35 Personen pro Reise oder Zusatzprogramm, sofern nicht eine andere Teilnehmerzahl angegeben ist. Kann wegen mangelnder Teilnehmerzahl die Reise nicht stattfinden, so ist der Veranstalter berechtigt, bis 2 Wochen vor Reisebeginn vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde wird unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis gesetzt. Der bereits gezahlte Reisepreis wird in vollem Umfang erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

12. Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:
a) ohne Einhaltung einer Frist, wenn ein Teilnehmer die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Veranstalter, so behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. b) bis 2 Wochen vor Reiseantritt, bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise oder im Prospekt auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall sind wir verpflichtet, Sie unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und Ihnen die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Sie erhalten den eingezahlten Reisepreis zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, werden wir Sie davon unterrichten.
 
13. Bis vor Reisebeginn kann sich der Teilnehmer bei der Durchführung der Reise durch einen Dritten ersetzen lassen. Für diese Umbuchung werden Ihnen 10 € in Rechnung gestellt. Der Veranstalter kann dem Wechsel in der Person der Reisenden widersprechen, wenn durch die Teilnahme des Dritten Mehrkosten entstehen und wenn der Dritte den besonderen Erfordernissen in Bezug auf die Reise nicht genügt oder inländische bzw. ausländische gesetzliche Vorschriften einer Teilnahme entgegenstehen.


14. Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag durch den Reiseveranstalter gekündigt, so kann dieser für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine nach §638 Abs. 3 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Veranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
15.
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.
Ein Schadenersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkun-gen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
Der Veranstalter haftet für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen, die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen sowie für die Einhaltung der Standards von Kinderferienlagern entsprechend der Ortsüblichkeit der neuen Bundesländer. Der Standard der Unterbringung und Verpflegung entspricht, falls nicht anders ausgeschrieben, Jugendherbergsniveau. Dies heißt z.B. für mehrere Kinder steht jeweils ein Schrank bzw. eine Gepäckablage zur Verfügung. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, in Abstimmung mit den Wünschen der Ferienlagerteilnehmer Programmänderungen durchzuführen. Er haftet für Programmabweichungen nur bei grober Fahrlässigkeit und ist in keiner Weise schadenersatzpflichtig, wenn Leistungen aufgrund von Mehrheitsentscheidungen der Teilnehmer entfallen bzw. gleichwertig ersetzt werden oder durch das Verschulden von Dritten, höherer Gewalt bzw. durch Gefährdung der Teilnehmer (z.B. Wetterbedingungen) nicht zu erbringen sind. Die Differenzierung der Betreuung und Programmgestaltung verschiedener Altersgruppen kann durch gesonderte Programme (z.B. Jugendprogramm) oder durch Binnendifferenzierung erfolgen. Die Gruppeneinteilung erfolgt in Abhängigkeit von den angemeldeten Teilnehmern. Dabei ist eine angemessene Altersstreuung üblich und auf Grund des unterschiedlichen Reifegrades der Teilnehmer angebracht, ohne daß dies einen Mangel begründet. Die Unterbringung ausschließlich mit Kindern eines Alters kann nicht zugesagt werden. Ein Teil der Ferienobjekte liegt in naturnahen Gebieten, die Lebensraum vieler Insekten sind. Eine chemische Bekämpfung dieser Tiere verbietet sich aus Naturschutzgründen und um eine Gefährdung der Kinder auszuschließen. Ein Eindringen von Insekten bei geöffneten Fenstern oder Türen ist also nicht zu verhindern und stellt keinen Mangel dar. Kinder können selbst ins Ferienlager gebracht bzw. selbst geholt werden, wenn Sie bereit sind, Störungen des organisatorischen Ablaufs so gering wie möglich zuhalten. Hierzu zählt, dass die Kinder beim aufnehmenden Betreuer abgegeben bzw. geholt werden, ohne dass ein weiterer Aufenthalt im Objekt erfolgt. Insbesondere ist der Eingriff in Gruppenprozesse sowie das Betten beziehen und das Schränke einräumen zu unterlassen (Gleiche Bedingungen für alle anreisenden Kinder). Teilweise sind die Reinigungsarbeiten beim Wechsel noch nicht abgeschlossen. Ein sofortiger Bezug der Gruppenräume ist daher nicht immer möglich.


16. Selbstbringer/Selbstholer: Kinder können selbst ins Ferienlager gebracht bzw. aus dem Ferienlager geholt werden, wenn sie bereit sind, Störungen des organisatorischen Ablaufs so gering wie möglich zu halten. Hierzu zählt, dass die Kinder beim aufnehmenden Betreuer abgegeben werden bzw. geholt werden, ohne dass ein weiterer Aufenthalt im Objekt erfolgt und ohne dass Beeinträchtigungen des organisatorischen Ablaufs bzw. der zu dieser Zeit laufenden Reinigungsarbeiten erfolgen. Insbesondere ist der Eingriff in Gruppenprozesse sowie das Betten beziehen und Schrank einräumen für Ihr Kind zu unterlassen (Gleiche Bedingungen für alle anreisenden Kinder). Häufig sind die Reinigungsarbeiten beim Wechsel noch nicht abgeschlossen. Ein sofortiger Bezug der Gruppenräume kann daher nicht zugesagt werden. Bitte vermeiden Sie längere Abschiedszeremonien im Ferienlager, da dies bei Ihren Kindern bzw. bei bereits angereisten Kindern zu Heimweh führen kann. Objektbesichtigungen sind bei An- und Abreise nicht möglich.


17. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften
Der Reiseveranstalter steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über die Bestimmungen von Paß-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die verspätete Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.


18. Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen Kunden bzw. Vertragspartner ist der Wohnsitz des Reisenden bzw. seines Sorgeberechtigten maßgebend.


19. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages zur Folge.

Alle Angaben in diesem Prospekt entsprechen dem Stand der Drucklegung:   August 2011




 

AGB & Hinweise zum Ferienlager